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Region Eifel

Motorrad fahren im Land der Feuer und Vulkane

Eifel

Reiseinfos: Feuer und Vulkane

Die Mittelgebirgslandschaft der Eifel im Westen Deutschlands bekam vor rund 10.000 Jahren ihr heutiges Gesicht. Damals explodierten einige mächtige Vulkane und schleuderten große Mengen von glühender Schlacke, vulkanischem Gestein, Dampf und heißem Wasser auf die Erdoberfläche. Heute ragen aus den bewaldeten Höhen der Hocheifel prägnante Vulkankegel heraus. Die höchste Erhebung ist die Hohe Acht (747m). Die meisten der rund 100 kegelförmigen Berge stellen die ehemaligen Schlotkerne aus hartem Basalt dar. Die weicheren Gesteine sind längst verwittert.

Reiseinfos: Eine Region, drei Länder

Die Eifel ist geografisch gut zu umreißen. Im Osten und Süden bilden die beiden großen Flüsse Rhein und Mosel eine natürliche Grenze. Im Norden geht die Mittelgebirgslandschaft in die niederrheinische Bucht mit den Städten Aachen, Bonn und Köln über. Im Westen grenzt die Eifel an die benachbarten Gebirge von Hohem Venn und Ardennen in Belgien. Im Südwesten markieren die Flüsse Sauer und Our die Grenze zum Großherzogtum Luxemburg. Bis 1815 gehörten die Gebiete beiderseits der Our zu einem einzigen Herrschaftsgebiet mit einheitlicher Geschichte, einer Sprache und einer Kultur. Dann beschloss der Wiener Kongress, die Region unter die Oberhoheit von drei verschiedenen Staaten zu stellen. Inzwischen bilden die nationalstaatlichen Grenzen keine Hindernisse mehr. Im Nordwesten ist grenzübergreifend der Deutsch-Belgische Naturpark ausgewiesen, und im Südwesten bildet der Deutsch-Luxemburgische Naturpark ebenfalls eine Erlebnis- und Erholungsregion, die über die Grenzen zweier Staaten reicht.

Reiseinfos: Maare und Mineralwasser

Nach einer gewaltigen Vulkanexplosion mit der mehrfachen Kraft der Atombombe von Hiroshima wurden weite Landstriche von glühendem Bimsstein bedeckt. Die Vegetation verbrannte. Das Land war lange Zeit für Menschen und Tiere unbewohnbar. Bei der Abkühlung entstand das Laacher Becken mit dem Laacher See. Um Gillenfeld gibt es gleich zehn Maare mit unterschiedlichen Erscheinungsformen. Einige sind mit Wasser gefüllt, andere sind verlandet und zu Trockenmaaren geworden. Am bekanntesten sind das Pulvermaar und das Holzmaar. Die Eifel verdankt den vulkanischen Aktivitäten einen Schatz, der bis heute genutzt wird: Ein wertvolles „Überbleibsel“ dieser Zeit sind die 18 in und um Gerolstein erschlossenen Quellen mit Mineralwasser, das aus Tiefen zwischen 120 und 180 Metern an die Oberfläche gefördert wird. Die Bad Neuenahrer Thermalquellen aus Tiefen zwischen 90 und 377 Metern erfüllen alle Kriterien eines anerkannten Heilwassers und werden bei Trink- und Badekuren angewendet.

Reiseinfos: Talsperren und römische Wasserleitungen

Die stärksten menschlichen Eingriffe in die Landschaft der Eifel war die vor rund 100 Jahren beginnende Errichtungen von Talsperren und Stauseen. Damit sollte einerseits die Hochwassergefahr gebannt und andererseits die Trinkwasserversorgung im Ballungsraum um Aachen gesichert werden. Zusätzlich wurde durch die Nutzung der Wasserkraft elektrischer Strom gewonnen. Heute werden die weiten Wasserflächen für Erholung und Freizeitaktivitäten genutzt. Bereits die Römer wussten vor rund zwei Jahrtausenden das Wasser der Eifel zu nutzen. Durch den Bau einer 95,4 Kilometer langen Wasserleitung wurde die römische Stadt Köln mit sauberem Trinkwasser versorgt. Die Wasserleitung war eine einmalige Ingenieurleistung. Ein Großteil war unterirdisch verlegt. Zur Überwindung von Tälern mussten Aquädukte mit Höhen bis zu 11 Metern gebaut werden.

Sehenswerte Orte

Monschau
Die „Perle der Eifel“ holt ihren einzigartigen Charme aus ihrem mittelalterlichen Stadtkern. Malerische Pflastergassen, farbenprächtige Fachwerkfassaden und urgemütliche Cafés – wer einmal durch dieses begehbare Idyll gebummelt ist, versteht, weshalb Monschau Tourismusmagnet Nummer eins in der Eifel ist. Am schönsten sitzt man rund um den Marktplatz mit Blick auf die umliegenden Fachwerkhäuser. Wer auf Scharfes steht, sollte die historische Senfmühle am Ortseingang besuchen. Dort stellt Senfmüller Guido Breuer nach überlieferten Familienrezepten wir in alten Tagen aromatischen Mostert her. Schleiden
Reizvoll im Tal der Olef liegt das Städtchen Schleiden. Seine große Zeit erlebte dieses Tal in der Epoche der Eisenverhüttung. Schleiden besitzt eine schöne Fußgängerzone mit hübschen Cafés. Außerdem wartet das prächtige Schloss auf einen Besuch. Bad Münstereifel
Am Nordrand der Eifel gelegen, wartet das Kurstädtchen mit einer Besonderheit auf: Sein historischer Ortskern hat sich seit dem Mittelalter quasi nicht verändert und erlaubt heute einen Blick in die Lebensweise der Menschen vor Hunderten von Jahren. Sogar der Fluss, die Erft, fließt wie damals mitten durch die Stadt. Allerdings werden dort heute keine Kühe und Schafe mehr getränkt. Blankenheim
Seine Bekanntheit verdankt das 1.200-EinwohnerStädtchen dem Kuriosum, dass im Ortskern in einem Fachwerkhaus die Ahr entspringt. Aber auch sonst lohnt sich der Besuch: Der mittelalterliche Kern, die gemütlichen Cafés, die romantische Burg machen Blankenheim zu einem Muss. Mayen
Die mit 20.000 Einwohnern größte Stadt der Eifel liegt im Maifeld, der Region am Zusammenfluss von Rhein und Mosel. Das Sahnestück Mayens ist seine fast vollständig erhaltene Stadtbefestigung. Zwei der ehemals zwölf Stadttore sind noch zu sehen. Prüm
Kleine Stadt – große Abtei. Die mächtige Benediktinerabtei aus dem Jahr 721 ist das Wahrzeichen von Prüm. Ob man sie von innen besichtigt oder bei Kaffee und Kuchen nur von außen bewundert ist egal. Einen Besuch wert ist sie auf alle Fälle. Reifferscheid
Eines der optischen Highlights der Eifel liegt südlich von Hellenthal weithin sichtbar auf einem Bergsporn. Die beiden markanten Türme von Burg und Kirche überragen die weiß getünchten Häuser der Burgsiedlung. Ein steiler Pflasterweg führt hinauf. Kronenburg
Wie ein Adlernest thront der Ort auf seinem Hügel. Der historische Kern ist zu Fuß begehbar, vor dem Tor wartet ein großer Parkplatz. Die Aussicht von den Wehrmauern ist traumhaft, die Atmosphäre in den engen Gassen einzigartig.

Motorrad-Infos

Rennstrecken
Seit mehr als 70 Jahren werden alljährlich Tausende von Motorsportbegeisterten zur berühmten Rennstrecke Nürburgring gelockt. Seit 1927 finden hier bedeutende Auto- und Motorradrennen statt. Ab 1995 werden auf dem neuen Grand-Prix-Kurs wieder Rennen der Formel 1 und der Motorradweltmeisterschaft auf dem Nürburgring durchgeführt. Inzwischen steht die alte Rennstrecke, die berühmte Nordschleife, nicht nur einem exklusiven Kreis von Rennfahrern zur Verfügung. Für Jedermann gibt es am Nürburgring eine Reihe von aktiven Motorsportangeboten: An festgelegten Tagen kann man mit dem eigenen Motorrad die 20,8 Kilometer lange Nordschleife des Nürburgringes befahren und in 33 Links- sowie 40 Rechtskurven sein fahrerisches Können beweisen. Pro Runde sind 23,00 Euro fällig. Das Fahrsicherheitszentrum bietet auch Fahrerlehrgänge an. Infos unter www.nuerburgring.de Motorrad-Gottesdienste
Nürburgring-Gottesdienst - Jedes Jahr im April geht für rund 5.000 Biker am Nürburgring unter dem Motto „Anlassen“ ein Motorrad-Gottesdienst über die Bühne. Infos unter www.nuerburgring.de/events.html Motorrad-Museen
Adler-Zweiradmuseum Weilerswist, Kölner Str. 150, 53919 Weilerswist - Die Familie Strohmenger zeigt eine tolle private Sammlung von Motorrädern und Teilen rund um das Fabrikat Adler. Classic Race, Kirchstr. 9, 53520 Kaltenborn - Private Sammlung mit rund 180 restaurierte Grand-Prix-Rennmaschinen ADAC-Motorradtraining Weilerswist - Kontaktmöglichkeiten im Internet unter: www.adac.de/fahrsicherheitstraining oder unter der Hotline: 01805 – 121012

Motorradtreffs

Adenau-Breidscheid: Zwei Pommesbuden links und rechts der Straße Welcherath: Gasthaus/Hotel Formel M Daun-Pützborn: Alte Schmiede in der Ortsmitte Ahrbrück: Café Ahrwind (das frühere Fahrtwind) Hönningen: Café Fahrtwind, der Klassiker mit Mirko Mochetti und Crew Leimbach: Onroad-Cafe in der Kurve in der Ortsmitte Schuld: Haus Waldfrieden Hasenfeld: Rollys Bikertreff im Ort bzw. Treff an der Staumauer Simmerath-Strauch: Biker Ranch Dreis-Brück: Bikertreff Beim Holzschnitzer Dankerath: Waldhaustreff

Motorradhändler

BMW, Yamaha: Rolf Horn, Eifelring 44 – 46, 53879 Euskirchen, Fon 02251/945160 Honda: Mäder, Hüttenstr. 59, 53925 Kall, Fon 02441/6670 Suzuki: Löhmer, Kuchenheimer Str. 144, 53881 Euskirchen, Fon 02251/4043 Kasaski: Schönrath, Carl-Benz-Str. 4, 53879 Euskirchen, Fon 02251/6909